Aktuelles
Wir möchten Sie über derzeit anlaufende Studien zum Thema Kriegskinder informieren. Wenn Sie sich daran beteiligen möchten,
finden Sie nähere Informationen jeweils über die angehängten Namen mit Links oder entsprechende Telefonnummern und Adressen.
Der Förderverein
„Kriegskinder für den Frieden“ hat ein „Modellprojekt Zeitzeugeninterviews“
mit traumatisierten Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs initiiert.
Diese Interviews sollen in ein Zeitzeugen – Archiv eingestellt werden und dort von
verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen eingesehen und genutzt werden können.
Vor allem kommen als Disziplinen die Psychiatrie / Psychotherapie,
die Geschichtswissenschaften und die Soziologie in Frage.
Nähere Einzelheiten können Sie erfahren bei dem 1. Vorsitzenden Curt Hondrich unter:
Die Alice Salomon Hochschule Berlin lädt ein zu der Teilnahme an einer
Forschungsstudie über die Nachfahren von Menschen, die zur Zeit des
Nationalsozialismus gelebt haben oder die den Holocaust erleben mussten, ein.
Inhalte der Studie:
Die Studie ist eine binationale Studie und wird geleitet von: Dr. Silke Birgitta Gahleitner,
Alice-Salomon-Fachhochschule, Berlin und Dr. Eli Somer, Universität of Haifa, Israel.
Ziel dieser Studie ist es, zu verstehen, was es bedeutet, mit Eltern aufzuwachsen, die
Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus gemacht bzw. den Holocaust miterlebt haben, und auf
diesem Wege mehr über die Lebensrealität der Söhne und Töchter der Generation des Zweiten Weltkriegs zu erfahren.
Weiter Informationen unter
Dr. Silke Gahleitner
Mobil unter 0179-7657309
mailto
sb@gahleitner.net
Gemeinsam mit Kolleginnen des Berliner Therapiezentrums für Folter- und Kriegsopfer
führt die EMA-Universität Greifswald eine narrative Schreibtherapie durch,
die
integrative Testimonial Therapie / ITT, die auch für ältere Kriegstraumatisierte konzipiert wurde.
Dr. Phillip Kuwert, Oberarzt
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
im HANSE-Klinikum Stralsund
Rostocker Chaussee 70, D-18437 Stralsund
Weitere Informationen:
Die E-Mail-Adresse für die Anmeldung zur Studie:
„Kinder der Flucht“
Unter diesem Titel läuft aktuell eine Studie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
zu den seelischen und körperlichen Folgen von Menschen, die als Kinder während und nach dem
2. Weltkrieg aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien etc. vertrieben wurden und geflohen sind.
Konkret werden Menschen gesucht, die
1933-1940 geboren wurden und
ein solches Vertreibungs- und Fluchterlebnis haben. Die Untersuchung sieht so aus,
dass mehrere Fragebögen versandt werden, die sich mit der Flucht und Vertreibung,
aber auch dem aktuellen seelischen und körperlichen Befinden der Betroffenen beschäftigen.
Einen kleineren Teil der Personen, die die Bögen zurückgesandt und in der Nähe von Hamburg wohnen,
werden dann nochmals zu einer genaueren körperlichen Untersuchung und Befragung ins UKE eingeladen.
Hierfür bitten wir dringend um Mithilfe! Interessenten können sich melden unter:
Dr. Christoph Muhtz
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Martinistraße 52, D- 20246 Hamburg